Herzlich willkommen auf den Seiten der Ferropharm GmbH!
Forschung und Produkte für die Diagnostik, Therapie
und Technik
Die Ferropharm GmbH wurde 1998 gegründet und befasst sich mit der Entwicklung
und dem Verkauf von superparamagnetischen Nanopartikel im Durchmesser
von 2 bis 40mm.
Der Einsatz superparamagnetischer Nanopartikel in der Medizin ist sehr
vielseitig möglich.
So sind superparamagnetische Nanopartikel als Kontrastmittel für die
Kernspintomographie, für die Therapie verschiedener Erkrankungen unter
Verlaufskontrolle des Therapiefortschrittes mit der Kernspintomographie,
als in vitro und in vivo Forschungsreagenzien und in der Technik einsetzbar.
Ein wichtiger Bereich für die Kontrastmittelforschung liegt in der Entwicklung
von Kontrastmitteln für die Angiographie und hier insbesondere für die
Koronarangiographie und für die Plaque-Diagnostik (Darstellung von Ablagerungen
in den Blutgefäßen). Weiter Entwicklungsbereiche für die Kontrastmittelforschung
liegen auf den Gebieten der Lymphographie, Magen-Darm-Diagnostik, Arthroskopie,
sowie deren therapeutische Nutzung.
Die superparamagnetischen Nanopartikel können auch als Forschungsreagenzien
für in vitro und in vivo Darstellungen von Rezeptoren eingesetzt werden.
Mit Hilfe dieses Receptor Imaging lassen sich eine große Anzahl von
Volkskrankheiten, wie z. B. Morbus Alzheimer, Rheumatismus, Arteriosklerose,
Multiple Sklerose in der Grundlagenforschung untersuchen. So zeigt sich,
dass bei vielen neurodegenerativen Erkrankungen, wie Morbus Alzheimer
oder Multipler Sklerose, eine erhöhte Apoptose eine herausragende Bedeutung
besitzt. Erste Versuche mit sehr kleinen Nanopartikel (Partikeldurchmesser
3,5 nm) zeigten bei Mäusen mit passiver experimenteller autoimmuner
Enzephalomyelitis (EAE) eine Anreicherung der Teilchen im durch Multiple
Sklerose (MS) veränderten Bereich der Großhirnrind.
Ein weiteres Anwendungsgebiet der Nanopartikel ist die Markierung von
Zellen, insbesondere von Stammzellen mit den superparamagnetischen Nanopartikel.
Nach Injektion dieser magnetisch markierten Zellen in den Körper kann
deren Aufenthaltsort mit Hilfe der MRT untersucht werden. So lassen
sich bei einem 7 T MRT 1.000 markierte Stammzellen und bei einem 17,5
T MRT noch 100 markierte Stammzellen sicher nachweisen.
Superparamagnetische Nanopartikel bieten in der Technik vielseitige
Einsatzmöglichkeiten.